Themen AKTUELL

1. Schöne und gesunde Haut im Herbst und Winter
     - was kann man tun?
2. Frische Küche - Schöne Haut!
3. Fußpilz / Nagelpilz: Unsere Tipps zur Vorbeugung

1. Schöne und gesunde Haut im Herbst und Winter - was kann man tun?

Witterungsbedingte Einflüsse wie Kälte, Wind und Nässe schädigen die Haut und begünstigen das Austrocknen. Normalerweise schätzt das von der (gesunden) Haut produzierte Fett vor diesen Einflüssen. Fehlt der Haut selbst genügend Fett, muss dieser Mangel durch zusätzliche Pflege ausgeglichen werden. Daher ist eine konsequente Pflege, vor allem der zumeist unbedeckten Körperstellen (Gesicht, Hände) in der kalten Jahreszeit besonders wichtig.

Unsere Tipps für Herbst und Winter:

  • morgens Auftragen einer feuchtigkeitshaltigen Creme mit Lichtschutzfaktor 10-15 - auch im Winter! - auf Gesicht und Hals.

  • beim Aufenthalt in den Bergen oder in sonnenreichen Gefilden: morgens Creme mit Lichtschutzfaktor 50 verwenden und das Eincremen der Ohren nicht vergessen!

  • morgens und abends sowie vor jedem Aufenthalt im Freien Hände mit einer rückfettenden Handcreme eincremen.

  • abends Auftragen einer rückfettenden Nachtcreme (ohne Lichtschutzfaktor) auf Gesicht und Hals

  • bei sehr trockener Haut kann die Tagescreme auch mittags nochmals aufgetragen werden.

2. Frische Küche -Schöne Haut!

Sorgfältige Pflege und beste Kosmetika allein genügen jedoch meist nicht. Die Haut muss auch von innen mit allem Nötigen versorgt werden. Voraussetzung ist eine ausgewogene Ernährung.

  • Essentielle Fettsäuren können von der Haut nicht selbst gebildet werden. Bei einem Mangel kann es zu rauher, schuppiger Haut kommen, Besonders wichtig für eine gut funktionierende Hautbarriere sind Omega-6-Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen sowie Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in fetthaltigen Seefischen wie Lachs und Makrelen enthalten sind.

  • Vitamin A wird unter anderem zur Bildung von Hautzellen benötigt, der Vitamin-A-Vorläufer Betacarotin verbessert die Lichtverträglichkeit der Haut. Vitamin A ist beispielsweise in Leber, Käse und Eiern enthalten. Lieferanten für Betacarotin sind insbesondere orangefarbene Gemüse und Früchte wie Karotten und Aprikosen, aber auch Blattgemüse wie Spinat. v

  • Vitamine der B-Gruppe kurbeln den Stoffwechsel und die Zellerneuerung der Haut an und tragen zur Feuchtigkeitsregulierung bei. Besonders wichtig für schöne Haut, Haare und Nägel ist beispielsweise das Biotin, das unter anderem in Innereien, Eigelb, Nüssen und Haferflocken enthalten ist.

  • Vitamin C hilft, Freie Radikale, die zur Hautalterung beitragen, unschädlich zu machen und stärkt die Immunabwehr. Reich an Vitamin C sind beispielsweise Zitrusfrüchte, Paprika und Broccoli.

  • Vitamin E neutralisiert ebenfalls Freie Radikale und beugt damit der Hautalterung vor. Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl und Leinsamen sind besonders reich an diesen Antioxidantien.

  • Mineralstoffe: Kalium und Natrium regeln den Flüssigkeitsdruck im Gewebe. Magnesium hält die Zellwände stabil, Kupfer fördert Festigkeit und Elastizität. Ohne Eisen trocknet die Haut aus und Haarausfall kann auftreten. Bei Zinkmangel kann es zu Hautentzündungen, brüchigen Fingernägeln und einer gestörten Wundheilung kommen. Unterschiedliche Mineralien sind vor allem In Getreide, Innereien, Fleisch, Nüssen und Hülsenfrüchten enthalten.

3. Fußpilz / Nagelpilz: Unsere Tipps zur Vorbeugung

  • Tragen Sie in Schwimmbädern, Saunen, Duschen und anderen Nassbereichen von Hotels und sonstigen Einrichtungen (z.B. Sportstätten) immer Schuhe (Badeschlappen, Gummisandalen etc.) und gehen Sie dort nie barfuß!

  • Tragen Sie so oft wie möglich offene Schuhe oder zumindest Schuhe aus luftdurchlässigem Material (z.B. Leder, Leinen). Darüberhinaus sollten die Schuhe bequem sein und nicht zu eng oder zu fest sitzen. Insbesondere sollten beim Schuhe tragen keine Druckstellen an den Füßen entstehen. Tragen Sie nicht den ganzen Tag die gleichen Schuhe, sondern wechseln Sie die Schuhe möglichst öfter (mindestens ein- bis zweimal täglich) und lassen Sie die getragenen Schuhe anschließend über mehrere Stunden gut auslüften.

  • Tragen Sie Strümpfe oder Socken aus luftdurchlässigem, atmungsaktivem Material (z.B. Baumwolle).

  • Um ein Austrocknen und das Entstehen von Hautrissen zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Füße vor allem an Ferse und Fußsohle regelmäßig einzucremen. Geeignet sind Pflegepräparate, die sowohl Fett als auch Feuchtigkeit spenden (z.B. spezielle Fußcremes).

  • Versuchen Sie, das Rauchen völlig einzustellen.

  • Für Diabetiker gilt: Achten Sie darauf, dass Ihr Blutzucker immer korrekt eingestellt ist.