Themen AKTUELL

1. Pigmentstörungen im Gesicht
2. Hilfe ein "Knutschfleck"
3. Wenn Hektik unter die Haut geht

1. Pigmentstörungen im Gesicht - was kann man tun?

Neigt sich die Sommer-Sonnen-Urlaubszeit ihrem Ende zu, sorgt sich so manche Frau über dunkler gewordene bräunlich bis gräuliche Flecken an Stirn, Wangen oder 
Oberlippe. Meist handelt es sich dabei um eine hormonell bedingte, übermäßige Pigmentierung im Gesichtsbereich.

  • Da sehr selten auch andere Ursachen eine Rolle spielen können, z.B. nicht gutartige Pigmentflecken, Medikamentennebenwirkungen, Erkrankungen der Nebennieren oder östrogenbildende Tumore, ist zunächst ein Hautarzt zu Rate zu ziehen.

  • Frauen, die zu diesen Pigmentstörungen neigen, sollten auf jeden Fall auf Solarien verzichten und ganzjährig eine Tagescreme mit einem Lichtschutzfaktor verwenden.

  • Auch Pflegeprodukte bzw. Kosmetika mit bestimmten Inhaltsstoffen, z.B. Parfums, können die Haut lichtempfindlich machen und damit die Entstehung solcher Flecke begünstigen.

  • Während der Wintermonate blassen solche Pigmentstörungen (auch Chloasma genannt) meistens ab. In vielen Fällen können sich betroffene Frauen mit einem abdeckenden Make-up behelfen oder mit guten Camouflage-Produkten.

  • Als Aufheller können auch bleichende Cremes mit dem Wirkstoff Hydrochinon oder Butyl-Resorcinol eingesetzt werden.

  • Auch hautärztlich durchgeführte Peelings haben oft eine sehr gute Wirkung, zudem verbessern sie gleichzeitig die Hautstruktur und mindern kleine Fältchen.

2. "Knutschflecken" verschwinden lassen- aber wie?

Ein Knutschfleck am Hals oder Decolletee ist bei der Matheprüfung oder beim Meeting mit dem Chef einfach peinlich. Da muss der Fleck so schnell wie möglich weg! Der klassische Knutschfleck entsteht, wenn sich durch Saugen an empfindlichen Hautarealen ein Unterdruck auf die Blutgefäße bildet und so Blut aus den kleinsten Äderchen, den Kapillaren, austritt. Sichtbar werden Pünktchen und Streifen. Diese sind meistens nach wenigen Tagen wieder verschwunden.

  • Rasche Kühlung kann die Ausbreitung etwas eindämmen.

  • Auftragen einer heparinhaltigen Salbe oder eines heparinhaltigen Gels kann die Abheilung beschleunigen.

  • schnell und einfach läßt sich der Knutschfleck mit einem hübschen Tuch oder einem Rollkragenpulli verdecken. Oder wie wäre es mit einem aufgeklebten witzigen Tatoo?

  • Eine sehr praktische Lösung sind sogenannte Concealer (Abdeckstifte), mit denen sich nicht nur ein Knutschfleck, sondern auch viele andere unliebsame Hautveränderungen oder auch Schatten unter den Augen effektiv kaschieren lassen:
    Rötungen werden mit einem grünen Stift abgedeckt, blaue Blutergüsse mit gelb-beige. Darüber wird dann ein korrigierendes Make-up aufgetragen, um die Spuren der Nacht zu beseitigen.

3. Wenn Hektik unter die Haut geht - Erholung für die Haut

Eine wichtige Prüfung steht bevor, die Terminarbeit eilt, endlich ein wichtges Date - und ausgerechnet jetzt "blüht" die Haut: Ein Ausschlag juckt am ganzen Körper oder "Pickel" verunzieren das Gesicht. Aufregung, Hektik und Stress können buchstäblich unter die Haut gehen und bei zahlreichen Hauterkrankungen zu einer Verschlechterung führen.

  • In psychischen Belastungssituationen zusätzlichen Stress für die Haut durch Sonne, Hitze, Kälte oder Reiz- und Schadstoffe meiden.

  • Gestresste Haut besonders sanft reinigen und pflegen (ph-neutrale Produkte ohne Parfum etc.).

  • Masken, Packungen oder Kompressen speziell für gereizte Haut sind eine einfache und effektive Erholungskur.

  • Ein Entspannungsbad mit beruhigenden Zusätzen wie Melisse, Baldrian oder Lavendel tut dem gesamten Wohlbefinden gut. Anschließend rückfettende Hautpflege nicht vergessen.

  • Sport oder Spaziergänge an der frischen Luft lassen Haut und Psyche aufatmen.

  • Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Meditation oder Yoga können sich günstig auf Hauterkrankungen auswirken.