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Sommer, Sonne, Sonnenbrand...

1. Die wichtigsten aktuellen Tipps für den Sonnenschutz:

  • Meiden Sie die Mittagssonne zwischen 11.00 und 15.00 Uhr

  • Schützen Sie Ihre Haut am besten durch Kleidung. Vorsicht: Dünne oder nasse Kleidung kann UV-durchlässig sein.

  • Für Freizeitaktivitäten sind UV-dichte Spezialbekleidungen im Handel erhältlich - Kopfbedeckung und Sonnenbrille nicht vergessen!

  • Halten Sie sich bevorzugt im Schatten auf. Aber denken Sie daran: Im Schatten ist die UV-Strahlung zwar schwächer, aber immer noch vorhanden!

  • Schützen Sie die nicht durch Kleidung bedeckten Hautpartien mit geeigneten Sonnenschutzmitteln

  • Bitte das Sonnenschutzmittel rechtzeitig auftragen! Immer mindestens 30 Min. vor der Sonneneinstrahlung!

  • Achten Sie bei der Wahl des Sonnenschutzmittels auf einen ausreichenden Schutz gegenüber UVA und UVB-Strahlung (Lichtschutzfaktor 30-50+)

  • Besonders lichtempfindliche Stellen nicht vergessen! Partien, die oft übersehen werden: Ohren, Gesicht, Kopfhaut, Nacken, Rücken, Decolletee und Fußrücken.

  • Auf Parfums und Deodorants in der Sonne ganz verzichten. Auch Medikamente können die Haut lichtempfindlich machen. Fragen Sie ggfs. Ihren Arzt!

  • Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen! Denn durch Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen der Haut geht ein Teil der Schutzwirkung verloren

  • Nach einem Sonnenbad duschen und die Haut mit einer Feuchtigkeitslotion eincremen

2. Falls es zum Sonnenbrand gekommen ist...

  • bei großflächigem Sonnenbrand (mehr als 10% der Körperoberfläche) immer einen Arzt aufsuchen!

  • bei kleineren Bereichen: Kühlung ist der wichtigste Bestandteil der Behandlung! Empfohlen wird Kühlung mit fließendem Leitungswasser mit einer Temperatur von 8-25 Grad Celcius für etwa 5-10 Min. innerhalb der ersten Stunde. Danach werden feuchte kühlende Umschläge mit einem sauberen Tuch (bevorzugt Baumwolltuch) wiederum mit kaltem Leitungswasser für einen Zeitraum von mehreren Stunden angeraten. Keinesfalls sollten zur Kühlung Eis oder Cold-Packs benutzt werden, da es zu einer Kälteschädigung der Haut kommen kann. Nach der Kühlung wird das Auftragen von Wasser-in-Öl-Emulsionen mit hohem Wasseranteil empfohen, am besten sind Schaumsprays mit Dexapanthenol geeignet.
    Wichtig ist natürlich auch, dass es über einen längeren Zeitraum zu keiner weiteren Sonnenexposition kommt.

3. Was tun bei Sonnenallergie?

Die "Sonnenallergie" geht mit kleinen Pickelchen oder auch größeren geröteten Flächen und Juckreiz einher. Am häufigsten befallen sind Decolletee, Arme, Handrücken, Beine und das Gesicht, häufig waren diese Körperstellen länger nicht mehr der Sonne ausgesetzt.

Wenn es juckt und brennt, dann meiden Sie die Sonne, bis die Beschwerden abgeklungen sind. Auch hier lindern kühlende Umschläge mit kaltem Leitungswasser und das Auftragen leichter nicht verschreibungspflichtiger Hydrocortison-Cremes die Symptome. Bei stärkerem Juckreiz helfen Antihistaminika oral (z.B. Cetirizin, 1 Tbl. abends - nicht bei Schwangerschaft -).

Zur Vorbeugung helfen auch bestimmte Sonnenschutzmittel gegen Sonnenallergie.